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Familienbildung: Vielfältiges Angebot für Familien
Änderung der Finanzierungskriterien ermöglicht Förderung für strukturschwache Gemeinden – Land unterstützt Eltern und Familien bei Erziehungsaufgaben
BOZEN (LPA). Auf Antrag von Familienlandesrätin Rosmarie Pamer hat die Landesregierung am 25. März Änderungen der Kriterien zur Gewährung von Beiträgen zur Familienbildung zugestimmt. Damit wird ermöglicht, dass in strukturschwachen Gemeinden Spielgruppen unter erleichterten Bedingungen eingerichtet und mit Landesbeiträgen gefördert werden können. "Familien brauchen vor Ort Möglichkeiten sich zu treffen, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken. Die geänderten Kriterien kommen besonders abwanderungsgefährdeten, strukturschwachen Gemeinden zugute, die damit diese wichtigen Begegnungspunkte schaffen können“, betont Landesrätin Pamer.
Die Familienbildung ist eine von drei Säulen der Südtiroler Familienpolitik (neben der Förderung der Vereinbarkeit und der finanziellen Unterstützung der Familien). Initiativen wie "Willkommen Baby", dem Willkommenspaket des Landes (2024 wurden 3641 Willkommensrucksäcke ausgegeben), der Initiative Bookstart (Bücherpakete sollen zum Vorlesen und Lesen anregen, im Vorjahr wurden mehr als 6500 Pakete verteilt), den Elternbriefen mit Informationen zur Entwicklung des Kindes oder famMedia – Infothek für Eltern hat das Land in den vergangenen Jahren mehrere Angebote geschaffen, die von Südtirols Familien wahrgenommen werden.
Informationen gibt es dabei sowohl in Papierform, online oder auch bei unterschiedlichen Angeboten vor Ort. Denn von Bedeutung ist dabei auch die Unterstützung zahlreicher Projekte und Organisationen, wie ELKis, unterschiedliche Sozialgenossenschaften oder Familienberatungsstellen. Von Landesseite werden rund vier Millionen Euro in den Bereich der Familienbildung investiert. "Wir wollen auch weiter auf die Familienbildung setzen, denn sie ist eine der tragenden Säulen unserer Familienpolitik", hält Familienlandesrätin Pamer fest.
ck