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100 Jahre Weltfrauentag: LR Kasslatter Mur über gleiche Bildungschancen und berufliche Gleichstellung der Frau

Wie wichtig es auch 100 Jahre nach der Ausrufung des Internationalen Frauentages immer noch ist, am 8. März, und nicht nur an diesem Tag, auf die Situation von Frauen weltweit aufmerksam zu machen, unterstreicht Bildungs- und Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur anlässlich des morgigen Frauentages.

"Vor hundert Jahren, am ersten internationalen Tag der Frau, war die Erreichung des aktiven und passiven Frauenwahlrechtes die zentrale Forderung. Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen. Es geht um die Gleichberechtigung der Frau in Politik, Gesellschaft und Familie, um gute Bildungschancen sowie um die berufliche Gleichstellung", so die Landesrätin.

In den letzten 100 Jahren sei vieles erreicht worden, vom Wahlrecht bis zur gesetzlichen Verankerung der Gleichberechtigung, aber dadurch hätten sich nicht alle Probleme gelöst. "Es gibt tagtäglich Gewalt gegen Frauen und Ungleichbehandlung", betont LR Kasslatter Mur, der es ein Anliegen ist, gerade auch auf die berufliche Situation von Frauen hinzuweisen. "Die Arbeit von Frauen ist immer noch schlechter bezahlt als die ihrer männlichen Kollegen, was für die betroffenen Frauen eine schlechtere Absicherung im Alter bedeutet. Auch in Verwaltungsräten und in der Politik sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. Daher sind gute Bildungschancen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Voraussetzung für die Gleichbehandlung von Frauen in Beruf und Gesellschaft."

mpi