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Schlern-Schriften widmen sich der Forschung von Mediävist Riedmann

50 Arbeiten zum Thema "Historische Beziehungsgeflechte" wurde zu einem Band zusammengefasst – Historiker Josef Riedmann befasste sich überwiegend mit dem hohen und späten Mittelalter

BOZEN (LPA). Josef Riedmann prägte die Mittelalter- und Landesgeschichte in Innsbruck durch Forschung und Lehre. Sein Einfluss reicht weit über das akademische Umfeld hinaus und erreicht viele Geschichtsinteressierte. Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf das hohe und späte Mittelalter, aber er behandelt auch zeitgeschichtliche Themen. Ein zentrales Thema seiner Forschung sind die Beziehungen und Austauschprozesse zwischen dem deutschen und italienischen Sprachraum. Der Band "Historische Beziehungsflechte" sammelt 50 ausgewählte Arbeiten, die zwischen 1972 und 2018 veröffentlicht wurden, und spiegelt Riedmanns wissenschaftliches Lebenswerk wider.

Julia Hörmann-­Thurn und Taxis, außerordentliche Professorin für Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Innsbruck, und Gustav Pfeifer, Direktor des Südtiroler Landesarchivs in Bozen, präsentieren am

Mittwoch, 2. April

um 20 Uhr

im Lesesaal der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann

in Bozen, Armando-Diaz-Straße 8

den 377. Band der Schlern-Schriften. Den Abend moderiert Brigitte Mazohl (Österreichische Akademie der Wissenschaften). Die Veranstaltung wird von der Landesbibliothek Teßmann in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dem Südtiroler Landesarchiv und dem Tiroler Geschichtsverein Bozen VFG organisiert. Sie ist für alle Interessierten frei zugänglich. 

LPA/red/ck