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Neuer Wissenschaftlicher Beirat für Sonderausbildung Allgemeinmedizin

Landesregierung ernennt neuen Wissenschaftlichen Beirat für Sonderausbildung in Allgemeinmedizin - Ausbildung in Allgemeinmedizin wesentlich, um Gesundheitsversorgung vor Ort zu sichern

BOZEN (LPA). Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 25. März den neuen Wissenschaftlichen Beirat für die Sonderausbildung in Allgemeinmedizin für den Zeitraum der Jahre von 2025 bis 2030 ernannt. Dieses Gremium spielt eine zentrale Rolle bei der strategischen Ausrichtung und Qualitätssicherung der Ausbildung von Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern in Südtirol.¿

"¿Die Ausbildung von Nachwuchs in der Allgemeinmedizin ist essenziell, um die Gesundheitsversorgung vor Ort langfristig zu sichern", weist Gesundheitslandesrat Hubert Messner auf die Bedeutung hin: "Mit flexiblen Ausbildungsmodellen und der Unterstützung des wissenschaftlichen Beirats schaffen wir attraktive Rahmenbedingungen für den medizinischen Nachwuchs."

Die Sonderausbildung in Allgemeinmedizin ist von entscheidender Bedeutung für die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Südtirol. Sie bietet jährlich bis zu 30 Ausbildungsplätze und richtet sich an Medizinerinnen und Mediziner, die nach Abschluss ihres Studiums eine fundierte Ausbildung in der Allgemeinmedizin anstreben. Die dreijährige Ausbildung umfasst sowohl praktische Einsätze in Lehrpraxen und Krankenhäusern als auch theoretische Seminare. Seit 2022 besteht zudem die Möglichkeit, die Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen. ¿

Eine weitere Neuerung in der aktuellen Amtsperiode ist die verstärkte Zusammenarbeit mit der Schule für Allgemeinmedizin in Trient. Diese Kooperation zielt darauf ab, den Austausch bewährter Praktiken zu fördern und die Ausbildungsqualität weiter zu steigern.

Der neue Beirat setzt sich aus neun Expertinnen und Experten zusammen, darunter Astrid Marsoner (Präsidentin der Ärzte- und Zahnärztekammer der Provinz Bozen), Veronika Rabensteiner (Direktorin des Landesamtes für Gesundheitsordnung), Maria Verena Cicala und Nadine Sulzer (beide Ärzte in Allgemeinmedizin) sowie Pietro Murrali (Experte im Bereich der ärztlichen Fortbildung). Ebenso sind Fachpersonen wie Giulia Berloffa, Direktorin der Schule für Allgemeinmedizin in Trient, ein wichtiger Bestandteil des Beirats.

LPA/red/mac