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Suchtprävention in Schulen: Erstes Treffen des Arbeitstischs

Das erste Treffen des übergreifenden Arbeitstischs zur Prävention von Suchtverhalten in Schulen war am 4. April in Bozen - Ziel ist die stärkere Zusammenarbeit zur Entwicklung wirksamer Prävention

BOZEN (LPA). Der bereichsübergreifende Arbeitstisch zur Prävention von Suchtverhalten im schulischen Bereich wird künftig als zentrale Anlaufstelle für alle Aktivitäten in der Suchtprävention in Schulen dienen. Daran nehmen Vertreter der Schulämter, der Abteilungen Gesundheit und Soziales, des Südtiroler Sanitätsbetriebs sowie von Organisationen wie Forum Prävention, La Strada – Der Weg und dem Regierungskommissariat teil. Das Ziel ist es, eine gemeinsame Strategie zu erarbeiten, die auf bewährten, wissenschaftlichen Programmen basiert und Schulen dabei hilft, eine gesunde und sichere Umgebung für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

"Die Prävention von Suchtverhalten ist eine gemeinsame Aufgabe, die alle Akteure in der Gesellschaft betrifft. Wenn wir zusammenarbeiten und gezielte Programme entwickeln, können wir den Jugendlichen helfen, gesunde Entscheidungen zu treffen und sie vor den Gefahren der Sucht schützen", sagte Gesundheitslandesrat Hubert Messner beim Treffen. "Ein Leben mit Drogen ist ein fremdbestimmtes Leben – unser Ziel muss es sein, Kindern und Jugendlichen ein selbstbestimmtes Leben zu vermitteln und sie darin zu bestärken. Durch enge Zusammenarbeit und regelmäßigen Austausch wollen wir die Prävention in den Schulen nachhaltig und erfolgreich gestalten", erklärte der Landesrat.

Der Arbeitstisch wird sich auf verschiedene Themen konzentrieren, zum Beispiel auf die Förderung von Lebenskompetenzen, die Prävention von Verhaltenssüchten und die Schaffung eines sicheren Schulumfelds. Bereits gestartet wurden Projekte wie "Il Ponte - Die Brücke" und das "Coaching"-Programm, die speziell auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sowie der gesamten Schulgemeinschaft ausgerichtet sind.

Das erste Treffen gilt als wichtiger Schritt, um die Ziele des Landespräventionsplans umzusetzen und nachhaltige Veränderungen in der Suchtprävention zu erreichen. Künftig wird der Arbeitstisch regelmäßig zusammenkommen, um die Fortschritte zu überprüfen und neue Maßnahmen zu entwickeln.

LPA/red/san